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Zitate

Hier einmal eine Auflistung aller bisher verwendeten fiktiven und realen Zitate.

Aus der Reformationsschrift des Hexenjägerordens

Schneise des Verrats Auf dem Nährboden des Krieges gedeihen Falschheit und Verrat wie krankes Unkraut. Wo Chaos und Verunsicherung die Rechtschaffenheit zurückdrängen, da reckt das Übel sein grässliches Antlitz aus dem Schatten hervor.
Hexenjäger An diesem Tage sagen wir uns los von der Vergangenheit und allen Bindungen an weltliche und religiöse Institutionen. Wir erstehen neu und drei Symbole sollen unseren gerechten Kampf gegen die Hexenmächte repräsentieren: Die Maske, die uns vor Freund und Feind verbirgt, das Schwarz für die Dunkelheit, in die wir uns wagen, und das Feuer, das alles Böse vertilgt.
Hexenverbrennung Das Feuer ist der Grundstein der Zivilisation und Bewahrer und Verschlinger von Leben. Zugleich Waffe und Schild der Menschheit. Wir setzen es uns als Zeichen unseres Kampfes gegen Dunkelheit und Hexerei. Reine Flammen sollen unsere Feinde verzehren!

Aus ‚Der Krieg‘, Georg Heym

Der erste Schlag Einem Turm gleich tritt er aus die letzte Glut,
Wo der Tag flieht, sind die Ströme schon voll Blut.
Zahllos sind die Leichen schon im Schilf gestreckt,
Von des Todes starken Vögeln weiß bedeckt.
An den Silberbergen Aufgestanden ist er, welcher lange schlief,
Aufgestanden unten aus Gewölben tief.
In der Dämmrung steht er groß und unbekannt,
Den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand.
Ein Sturm zieht auf Und die Flammen fressen brennend Wald um Wald,
gelbe Fledermäuse zackig in das Laub gekrallt.
Seine Stange haut er wie ein Köhlerknecht
In die Bäume, dass das Feuer brause recht.
Im Rücken des Feindes Und mit tausend roten Zipfelmützen weit
Sind die finstren Ebnen flackernd überstreut,
Und was unten auf den Straßen wimmelt hin und her,
Fegt er in die Feuerhaufen, dass die Flamme brenne mehr.
Der Schrei des Krieges Auf den Bergen hebt er schon zu tanzen an
Und er schreit: Ihr Krieger alle, auf und an.
Und es schallet, wenn das schwarze Haupt er schwenkt,
Drum von Tausend Schädeln laute Kette hängt.
Feuer in der Nacht In die Nacht er jagt das Feuer querfeldein
Einen roten Hund mit wilder Mäuler Schrein.
Aus dem Dunkel springt der Nächte schwarze Welt,
Von Vulkanen furchtbar ist ihr Rand erhellt.
Im Endlosen Wald Eine große Stadt versank in gelbem Rauch,
Warf sich lautlos in des Abgrunds Bauch.
Aber riesig über glühnden Trümmern steht,
Der in wilde Himmel dreimal seine Fackel dreht.

Bericht der Viermächteschlacht

Es entwickelt sich Und so geschah, was geschehen musste. Die ersten zögerlichen Schritte jener Ereignisse, die am Ende die Welt hätten vernichten können, ebenso wie jener, die für das Überleben der Drelai entscheidend sein sollten.
Der Held Jene, die dem Sturm der Neash’tai auf Garoth’za entkamen, lobten später die selbstlose Entschlossenheit und die Tapferkeit des Mannes aus dem Hause Arlgatith, der rettete, was zu retten war. Doch unsere Feinde flüstern einen anderen Namen, wenn sie sich an ihre Feuer kauern, um die kalte Angst aus ihren Herzen zu vertreiben: Blutklinge!

Die Augen der Seherin, Ularsa Schicksalsweg

Vom Reisen und Suchen Viele Sterbliche begeben sich auf eine körperliche oder geistige Fahrt, um ihr Schicksal, ihre Bestimmung oder ihr Schicksal zu suchen. Doch manchen Dingen kann man nicht hinterherjagen, denn es sind diese Din-ge, die uns von selbst finden. Oder auch nicht.
Verantwortung Nichts hat eine solche Wirkung wie die Macht. Viele sehnen sich nach ihr, manche erringen sie, doch nur wenige sind ihrer würdig. Denn ein wahrer Herrscher betrachtet sich zuallererst als Diener seines Volkes. Alles andere ist den Göttern vorbehalten.
Narren und Helden Nicht immer liegt das Schicksal in den Händen großer Helden, mächtiger Krieger oder geschickter Strategen. Manchmal sind es ganz gewöhnliche Männer und Frauen mit all ihren Fehlern und Schwächen, auf denen die Verantwortung für das Leben Vieler liegt. Auch wenn manche Narren unter ihnen sich dadurch zu Helden berufen fühlen.
Mythen und Legenden Prophezeiungen sind nicht mehr als Legenden über die Zukunft. In ihnen mag ein wahrer Kern stecken, doch letztendlich sind es nur Worte. Gewinn oder Schaden entstehen erst durch ihre Deutung.
Schicksalspfade Das Schicksal ist eine beeinflussbare Mischung aus Zufall und Voraussicht. Demjenigen, der weiß, welche Teile er lenken muss, kann es egal sein, wie der Zufall mit dem Rest spielt.
Das Zusammentreffen Nicht einmal die größten Seher und Propheten würden es wagen, zu behaupten, das Geflecht der Zukünfte mit all seinen Knoten, Strängen und Verknüpfungen erfassen zu können. Denn das Schicksal ist bekannt dafür, gern eigenwillige Wege zu wählen. Manche Begegnungen jedoch sind vorherbestimmt.
Abendspaziergang Es ist eine Sache, die Abgründe der möglichen Zukünfte zu erforschen, doch in Visionen und Omen den Willen der Götter deuten zu wollen, ist eine mehr als ungenaue Kunde. Allerdings muss ich zugeben, dass es Zeichen gibt, die einfach zu deutlich sind, um sie als Zufall zu bezeichnen. Bedenke jedoch: Gunst und Segen eines Gottes bringen immer Verantwortung mit sich, die nicht selten in Leid und Schmerz resultiert.
Mahlzeit So manch Schicksal wird verborgen im Schatten gesponnen, doch nicht immer ist Finsternis der Sinn.
Bewertung Niemand wird als Held, König oder Meister geboren. Nur in der Hitze der Übung, auf dem Amboss der Entschlossenheit, unter dem Hammer der Rückschläge werden unsere Talente zu Fähigkeiten geschmiedet. Auch die Größten von uns mussten sich einst beweisen.
Geschichte Am einfachsten stelle man sich die Geschichte als einen Baum dar. Die Wurzeln allen Geschehens graben sich tief in die dunkle Erde und entschwinden unserer Blicke. Die Gegenwart ist es, die auf Augenhöhe des Betrachters liegt, doch darüber verzweigt sich der Lauf der Zeit zu einem undurchdringlichen Astwerk. Alles ist verbunden und wer in der Gegenwart die Zukunft formen will, sollte die Wurzeln begreifen.
Schicksal Bestimmung, Vorsehung, Schicksal ... das sind nur Worte von Sterblichen, um ihrer Existenz einen Sinn zu geben. Ein jeder hat eine Rolle zu spielen, doch nicht jedes Leben kann in Ruhm und Glanz erstrahlen. Manche sind dazu bestimmt, zu fallen...

Die Ewigen Quellen, Skihron Kiltza

Sturm und Drang Mir wurde einst gesagt, die Liebe sei die größte Magie. Was ich gesehen habe, führte mich zu der Erkenntnis, dass jener Sprecher in seinem Leben keiner wirklichen Zauberei begegnet ist.
Zurück Über das ewige Reich jenseits dieser Welt habe ich die verrücktesten Geschichten gehört. Nur von dort zu-rückgekehrt ist noch niemand.
Von Leben und Energie Ich bin schon vielen Personen begegnet, die Magie für etwas Göttliches, Unerfassbares hielten, und meine Worte über Energie, Materie und Wechselwirkung Blasphemie nannten. Ich habe Mitleid mit solch beschränktem Geiste. Natürlich entstand die Magie durch das Wirken der Götter. Doch was viele gerne vergessen: Das gilt für uns ebenso.
Erhört Seid vorsichtig mit euren Wünschen und Gebeten, die ihr an Götter oder Aydari richtet. Denn so manche könnten tatsächlich in Erfüllung gehen.
Recherche Unwissenden mag Magie wie Wunder oder gar göttliches Wirken erscheinen und nicht selten in der Ge-schichte wurden Elfen von den Menschen als Aydari – oder Engel in ihrer Sprache – verehrt. Doch betrach-ten sie nicht manche Mechanik der Zwerge als ebenso überweltlich? Letztendlich ist beides Wissenschaft und durch einen klaren Verstand leicht zu beherrschen.
In der Hölle Die Menschen glauben an ewige Feuer in der Unterwelt, in der die Sündigen für ihre Verbrechen gepeinigt werden. Doch die Wahrheit ist weit grausamer: Im Kern gibt es nur Dunkelheit. Und Kälte.
Spuren in Blut Blut, so sagt man oft, enthalte viele Geheimnisse. Es verrate etwas über Macht und Lebenskraft, über Her-kunft und Abstammung, gar über Charakter und Persönlichkeit. Ich halte das für absurd. Ich unterteile gewöhnlich nur in zwei Kategorien: Elfen, die mit ihrem Blut zaubern können, und solche, die diese Gabe nicht beherrschen.

Die Pfade des Lebens, Xert’la Irane

Suchen und Verdienen Es gibt keinen größeren Irrsinn, als das eigene Leben damit zu vergeuden, etwas zu suchen, das ihm einen Sinn verleiht. Niemand erhält Ruhm, Weisheit oder Größe, weil er verbissen und blind durch die Welt stol-pert auf der Suche nach abstrakten Idealen. Wer es sich verdient, den belohnen die Götter zur rechten Zeit.
Über Pflicht und Liebe Wahrlich arm im Leben sind jene, die über ihre Pflicht der Liebe entsagen.
Geprägt Ein Leben besteht aus einer Vielzahl von Erfahrungen, guten und schönen, schlechten und schmerzhaften. Doch sind es meist die schlimmen, die uns lange verfolgen und uns prägen.

Erfahrungen eines Soldaten, unbekannter Autor

Ein riskantes Vorhaben Es gibt viele Arten, Mut zu haben. Ich sah Krieger, die sich hundert Feinden stellten und doch im Gespräch mit einem Mädchen zu stottern begannen. Ich kannte Männer, die sich kopfüber von Klippen stürzten und in der Schlacht beinahe ihr Schwert aus den zitternden Händen verloren. Doch nur aus Angst entsteht wah-rer Mut. Alles andere ist Leichtsinn.
Zu Sieg und Ruhm Denkt man einmal darüber nach, so erscheint der sogenannte Ruhm des Sieges als ein seltsames Phänomen. Je mehr Feinde ein Mann erschlägt, desto weiter verbreiten und länger fortdauern wird sein Name. Als würde man die eigene Existenz mit dem Leben seiner Gegner verlängern. Seltsam.
Noch am Leben Aus der Sicht des Einzelnen ist Überleben schon der höchste Sieg.

Im Reich der Grauen Elfen, T. Aureolus Maximilian Magnus

Der Beginn einer Reise Die schönen Hexen der Konvente sind berühmt für die Geheimnisse und die Macht, die sie umgeben, doch mindestens ebenso sehr für ihren Stolz. Darum verschließe dich vor ihren Reizen, denn in ihren kalten Herzen ist nur Platz für ihren Gott.
Tertu'vil Nirgendwo spielen die Häuser und Hochgeborenen so viel um Einfluss und Größe wie in Tertu’vil, dem sonnigen Herz des Südens. Manch einer könnte meinen, den Drelai der Stadt der Ähren fehle es an äußeren Feinden.
Die Helden von Garoth'za Von all den Wundern, die ich sah, erfüllte mich nichts zugleich so mit Ehrfurcht und mit Demut wie im Schatten der schwarzen Mauern eines Tempels von Khaiha’Sils heiligen Kriegern zu stehen. So erhaben und unüberwindbar wirkten sie, dass ich mich winzig fühlte im Angesicht dieser Demonstration von Stärke, die, so wusste ich, auch dann noch bestehen würde, wenn meine Knochen längst zu Staub zerfallen wären.
Rätsel in der Finsternis Der Tod wird jene ereilen, die gegen den Willen der Meisterinnen nach dem geschriebenen Wissen der Kon-vente streben. Ihre Bücher verteidigen die Hexen eifriger als Ihresgleichen.
Stadt der drei Himmel Drela’nith mag das Zentrum des Volkes von Dazarogh sein, Mera’nith und Tertu‘vil das pulsierende Herz des Landes, Garoth’za, Minort‘za und Kaltrit’za seine wachsamen Augen, doch Arla’nith… Arla’nith ist der gewaltige, flammende, kristallschwarze Hammer der Drelai. Nirgends sonst sieht man Zeugnisse für die schöpferische Größe und die zerstörerische Macht dieses Volkes so nah beieinander.
Im Griff des Sturms Die schwarzen Festungsschiffe der Drelai, diese hölzernen Drachen des Meeres, sah ich stets nur aus gro-ßer Ferne, schlummernden Riesen gleich im Hafen liegend oder wie finstere Klippen die tosenden Wellen brechen. Ich beneide keinen Feind, der sich anschickt, einen solchen Behemoth zu bezwingen.
Ein Auftrag Wenn die schwarzen Dolche die Tore ihres Tempels verlassen, folgt der Tod ihnen wie ein dunkler Schatten. Denn zurückkehren werden sie stets mit dem Kopf ihres Opfers. Oder gar nicht.

Interne Zitate

Die Spielerin Denn er ist der Gott, der Verstand und List zu würdigen weiß. Für jene, die in seiner Gunst stehen, ist diese Welt ein Spiel und alle Sterblichen nur Figuren.
— Morän, „Feindbilder“
Wild Ihr werdet einen Späher brauchen. Und jemanden, der das Land kennt. Oder hattet Ihr vor, zehntausend schwer gerüstete Kavalleristen blindlings auf einen zahlenmäßig ebenbürtigen Orkschwarm prallen zu lassen?
— Mira Valesta zu Nyram Terthagya, Herbstdrohen
Manipuliert Die Erinnerung an Eure Schönheit wird mir ein Leuchtfeuer sein, dort draußen in der rauen Wildnis, und mich hoffentlich siegreich heim leiten
— Nyram Terthagya zu Lady Filisa, Narren und Helden
Ein Sturm von Blut Ich habe deine Macht gespürt, Yetail, und ich spüre sie auch jetzt. Doch diesen Schritt hast du noch nicht getan. Wirst du vielleicht auch nie. Dein Schicksal zu bestimmen liegt nicht in unserer Hand … Es ge-schah, was geschehen musste, und es wurde getan, was getan werden konnte.
—Meister Retorku zu Yetail und Erlais, Der Paartanz
Lektionen in Blut Eines Tages jedoch wirst du einem Gegner gegenüberstehen, den du alleine nicht besiegen kannst. Zusam-menhalt ist die Stärke unseres Volkes. Diese Wahrheit zu begreifen und dir zu eigen zu machen, ist der letzte Auftrag, den ich dir als deine Meisterin erteile.
—Meisterin Erlais, Prolog: Der Beginn einer Reise
Drachengesänge Wir sind die dritten. Wir sind die letzten. Wenn wir fallen, gibt es niemanden mehr, der sich der Finsternis noch in den Weg stellen kann.
— Sisrall in Gedanken, Schicksalspfade
Die Wahrheit Ebenso, wie ich von Euch wusste. […] Alle Erben wissen von den beiden Kindern
— Meister Isilis zur Yetail, Teil 2, Blut und Herzen
Die Gefangene Die Hure des großen Ephingis. […] Ich bin gespannt, was du uns alles erzählen kannst.
— Meister Rifatis, Jäger und Beute
Die Tochter des Verräters Habt Ihr ihr inzwischen von ihrer Mutter erzählt?
— Morän zu Rezart Garathal, Eisige Pläne
Unter Verrätern Khaiha’Sil, größter der Neun […] Zeigt mir den Weg und gebt mir die Kraft […] Kein Drelai soll es wa-gen, unter Euren Blicken Verrat an seinem eigenen Volk zu begehen und ungesühnt davonzukommen. Meine Klingen sollen nicht eher ruhen, bis meine Aufgabe erfüllt ist.
—Sisrall im Gebet, Schneise des Verrats
Auf dem Dolchmeer Als wir in die Menschenreiche aufbrachen, um Neues zu sehen und zu lernen, trug ich in meinem Herzen die Frage nach meiner Bestimmung Ich rechnete nicht damit, ausgerechnet dort Antworten zu finden. Doch im Nachhinein war es Kaltrit’za, wo ich zum ersten Mal begriff, welch verschlungene Wege das Schicksal manchmal geht. Wenn ich damals gewusst hätte, wie alles enden würde...
—Yetail, Jahre später
Die Hohepriesterin Ich zweifle nicht daran, dass diese Aufgabe wichtig und richtig ist, doch manchmal frage ich mich [...] Besteht die Essenz des Größten der Neun wirklich nur darin, die Mächte der Zerstörung zu bekämpfen? [...] Wofür kämpfen wir wirklich?
— Sisrall zu Viverla’atar, Vom Krieg der Götter
Yetails Lösung Jene, die dich Freundin nennen dürfen, können sich wahrlich glücklich schätzen.
— Meisterin Erlais zu Yetail, Der Paartanz
Das Fest der Wechselnden Wache Und alles begann für mich, als ich eine schöne Frau traf...
— Darmal, Schicksalspfade
Fragen und Antworten Zum Abschied im Wald, nachdem wir die Neash’tai zerschlagen hatten, sagte Blutklinge zu mir, ich hät-te Khaiha’Sil gut gedient. Wieder einmal. Aber erst jetzt […] bin ich mir sicher, dass es derselbe Mann war, mit dem ich vor zwei Jahren zusammengearbeitet habe.
—Darmal zu Viverla‘atar, Schicksalspfade

Kriegsweisheiten, Valen Sidon

Zwischen Chaos und Wahnsinn Der wahrhaft schlimmste Feind ist der, der kein anderes Ziel verfolgt als die Verbreitung von Schrecken, Furcht und Chaos. Denn dieser Gegner kennt weder Scheu noch Skrupel, noch wird er dich erahnen lassen, welches sein nächster Schritt sein mag. Versuche nicht, solchen Wahnsinn zu begreifen.
Schlachtpläne Gehorsame Disziplin ist ein zweischneidiges Schwert. Sie kann stärken und lähmen, schützen und zugrunde richten.
Blut und Regen Die Kunst des Kriegsführers besteht nicht darin, große Pläne zu machen, sondern zu wissen, wann er für das Machen seiner Pläne Zeit hat und wann er sich schnell entscheiden muss.
Vernunft und Gefühle Es wird nicht der des tapfersten Mutes und der festesten Entschlossenheit gerühmt werden, der da in blindem Wahn und ohne Angst zu kennen, der Gefahr entgegen tritt, sondern jener, der auf die Furcht zu hören und mit dem Verstand zu sprechen versteht.
Was für ein Chaos Manchmal vermag ein einziger Befehl Unordnung in Disziplin zu verwandeln und Hoffnungslosigkeit in Siegesgewissheit. Manch große Anführer siegten durch Weisheit und überlegene Stärke, sondern durch Über-zeugung und Vertrauen. Vor allem das Vertrauen ihrer Männer.
Instinkt und Magie Je genauer man seinen Gegner kennt, desto härter kann man ihn treffen. Doch es gibt nichts Schlimmeres als die Erkenntnis, sich verschätzt zu haben.

Lehrschriften des Khaiha’Sil-Tempels

Die letzte Prüfung Wer den Tod nicht fürchtet, weiß das Leben nicht zu schätzen. Drum verdränge deine Ängste nicht, Tempelkrieger, sondern begegne ihnen und finde deinen Mut im aufrechten Glauben und der Entschlossenheit eines wahren Streiters unseres Gottes.

Leitsätze des Khaiha'Sil-Tempels

Neue Möglichkeiten Ein Krieger Khaiha‘Sils zögert nicht, alles zum Schaden seiner Feinde zu nutzen, was ihm zur Verfügung steht. Doch seine mächtigste Waffe ist sein Glaube.
Der Schlacht entgegen Es ist die Pflicht eines jeden Kriegers Khaiha’Sils, bereit zu sein zu jeder Sekunde seines Lebens, die Mächte der Zerstörung zu bekämpfen mit jedweder Waffe, zu jedwedem Preis und an jedwedem Ort. Selbst in sei-nem eigenen Herzen.
Rückzug Der perfekte Anhänger des Ordens der Sil‘Shayar strebt nicht nach Freundschaft oder Verehrung. Schrecken und Furcht sollen seine Waffen und sein Schild sein.
Infiltration Die mächtigsten Waffen eines Sil’Shayars sind Geduld und Täuschung. Die Klingen dienen nur für den finalen Streich.
Der Weg nach Karadan Nicht die scharfen Klingen eines Sil’Shayars sind es, die seine Gegner mir Furcht erfüllen. Sondern die Ge-wissheit, dass er geduldig warten wird, bis diese Klinge sicher ihr Ziel findet.

Prophezeiung vom Ende des Vierten Zeitalters

Durch die Finsternis der dem Tod dient und die Verräter bestraft.
Der Kopf auf der Stange Einer […] Der am Eis verbrennt, Der sein eigen Opfer ist und den Helden kennt
Ins Feuer Einer mit dem Herzen aus Feuer
Die Alte Bibliothek Eine […] Mit blutigem Schicksal und einer Suche,
Dem Pfad der Drachen.
Dunkle Träume …wenn Träume in Erscheinung treten…
Vom Krieg der Götter Jahrtausende nun suchtet ihr bereits nach eurem Platz in dieser Welt, doch der Tag ist nahe...
— Khaiha’Sil, die Worte vor der Prophezeiung
Schattenschild [...] Wenn der Schatten Erben sich erheben,
Prüfung Wenn Schilde brechen und Meister fallen, […]

Prophezeiung von Torkadin

Das Schwarze Feuer Zwei Mächte derselben Natur,
ein Tal, sie zu spalten,
in ewigem Hass.
Szar'zriss der Spalt überwunden, die Ketten gesprengt, […]
erstrahlt, was verborgen, in goldenem Glanz,
ersteigt aus der Asche, ein göttlicher Spross.

Redensarten

Zusammenfinden Echte Freude verursacht nur, womit nicht (mehr) gerechnet wurde.
Boten des Sturms Am schlimmsten wütet jener Sturm, der ohne Vorwarnung hereinbricht.
—Redewendung aus Vinjathan
Meisterin und Schülerin Ein wahrer Meister lehrt seinen Schüler, ihn zu übertreffen.
— Schreininschrift auf Ilarthan
Nach- und Vorbereitung Gute Vorbereitung ist der halbe Sieg.
Kathorn Nichts formt eine Meinung mehr als der erste Eindruck

Redewendungen

Der Widerstand Wer sich der Tyrannei bedient, braucht einen leichten Schlaf oder gute Wachen.
— Redewendung aus Enothia

Reiche und Völker der Menschen, T. Aureolus Maximilian Magnus

Auf dem Markt Es gibt kaum eine Stadt, in der das Leben so brodelt, wo sich Kulturen und Völker treffen und vermischen wie in Kathorn. Doch sollte man hier stets ein jedes Wort mit Vorsicht sprechen, denn die schwarzen Masken sehen und hören alles.
Blutige Spiele Ob Hinrichtungen, Schlachten oder Schaukämpfe – nichts begeistert Menschen so wie das Sterben ihresgleichen. Man rechtfertigt es mit Gerechtigkeit, Ehre oder Ruhm, doch letztendlich zählt nur das Blut.

Sonstige (echt)

Erwartung und Gewissheit Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann. — Sully Prudhomme, Intimes Tagebuch
Von Stolz und Angst Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.
— Paul Ernst, Ein Weltbild in Sprüchen
Vorfreude Suche nicht die Vernichtung. Sie wird dich finden. Suche den Weg, der zur Vollendung führt.
- Dag Hammarskjöld, Zeichen am Weg
Graue Vorboten Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.
—Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 293
Wärme Ach, wenn in unserer engen Zelle
Die Lampe freundlich wieder brennt,
Dann wird’s in unserm Busen helle,
Im Herzen, das sich selber kennt.
—Faust, Faust Erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
Betrogen Diejenigen, die in der Liebe flatterhaft sind und sich aufs Betrügen verlegen, die werden selbst betrogen und hintergangen.
— Marie de France, Equitan
Anthropologie Der Mensch ist der einzige unter den Primaten, der die Tötung seiner Artgenossen, planvoll, in größerem Maßstab und enthusiastisch betreibt. Der Krieg gehört zu seinen wichtigsten Erfindungen.
— Hans Magnus Enzensberger, Aussichten auf den Bürgerkrieg, 1996
Evolutionslehre Von Natur wird es kein Volk geben, in dem die Kriegslust schreit […].
— Karl Joël, Wandlungen der Weltanschauungen
Tee und Theorie Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.
—Der Zauberlehrling, Johann Wolfgang von Goethe
Selbststudium Besessenheit ist der Motor – Verbissenheit die Bremse.
—Rudolf Gametowitsch Nurejew
Magie und Praxis Früh übt sich, wer ein Meister werden will.
— Friedrich Schiller, Wilhelm Tell
Flucht in die Nacht Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!
— Homer, Ilias, 14. Gesang, 81 / Agamemnon
Nächtliche Lektionen Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.
— Sun Tzu, Die Kunst des Krieges
Die Geschichte der Verlorenen Tochter Aus zu viel Liebe wird leicht hundertfacher Hass.
—Aus Japan
Bettler und Huren "Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt."
— Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 3 / Lord Fermor, Lord Henry
Flamme Sie sind nicht gut ... aber sie sind besser
— Ein Freund der Hexenjäger
Die Geschichte der Verlorenen Tochter Enthaltsamkeit ist eine wunderbare Sache - wenn sie in Maßen praktiziert wird.
—Aus den USA
Eisige Pläne Die Einsamkeit ist ein dichter Mantel, und doch friert das Herz darunter.
—Erwin Guido Kolbenheyer, Amor Dei, Ein Spinoza-Roman
Die Geschichte der Verlorenen Tochter Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem. Nichts wird vergessen, die Zeit der Vergeltung wird kommen.
- Aus China
Die Geschichte der Verlorenen Tochter Liebe ist ein Glas das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.
—Aus Russland

Sonstige (fiktiv)

Ein dunkler Tag Die Schildberge formten uns, schmiedeten uns und stählten uns. Zwischen ihren schroffen Hängen und rauen Pfaden wurden wir zu Drelai. Und nun werden sie uns ernähren und uns eine Heimat sein. Hier werden wir leben und stark bleiben. Als Urlartai, die Elfen der Felsen.
- Aus der Legende zur Abspaltung der Urlartai
Herbstdrohen Und so begann das, was später als der Krieg im Süden bezeichnet werden sollte. Niemand ahnte an jenem Tag das wahre Ausmaß der Bedrohung, die über Dazarogh hereinbrach.
— Lord Tyrim Terthagya, Hochfürst von Tertu‘vil
Herbsturm Unsere erste Liebe soll stets das Land sein, das wir beschützen. Drum wählen wir kein Gold oder Silber, sondern die Farben des Herbstes zu unserem Banner. Rot für die Wildheit und die Kraft eines zornigen Sturms, das Gelb reifen Korns für die Weisheit und Erfahrung, die das Leben uns schenkt, und Braun für die Ruhe und Beständigkeit unserer Wälder, die selbst den Verlust ihrer Kronen stets überdauern. Dazu Grün für das Leben, das nach dem Winter in Frische erblüht, um das Vergangene zu ersetzen.
— Harlavar Valesta, erster Bewahrer des Westens
Der Wächter Der beste Weg, den Angriff eines Drachen zu überleben, ist, der Drache zu sein.
— Trinkspruch der Zwerge; Legion von Torkadin
Jäger und Beute Wer die Lust jagt, den wird das Bedauern verfolgen.
—Weisheit von Ilarthan
Blut und Herzen Hoffest du das Herz einer Frau zu erobern, so nähere dich ihr mit Blumen oder Kostbarkeiten zum Ge-schenke, nimm ihre Finger sanft in deine, siehe ihr tief in die Augen, bevor du mit Liebe in der Stimme zu ihr sprichst: Ich…
—Fragment eines unbekannten Werkes
Am Dorn Das Erstaunliche an der Geschichte der Istorka ist, dass sie erst durch die Entscheidungen unserer Feinde möglich wurde.
— Ahnenherrin Aurika, Chronik der neuen Zwergenreiche
Quintia Das Problem mit diesen Elfen ist, dass sie gerne glauben, auf jede Art erhaben und gegen jeden Fehler gefeit zu sein. Doch holt man sie erst einmal von ihrem Sockel, merkt man, dass sie auch nicht größer sind.
— Haben Götter spitze Ohren?, Gartus Julektiv
Anatomie Diese Alchimisten betrachten alles mit den kalten Augen der Wissenschaft. Nicht einmal vor jenen Teilen unserer Körper haben sie Respekt, die uns zu Mann und Frau machen. Ich finde, ihre Lehren zerstören die Romantik und die Erotik, nehmen der Vereinigung zweier Menschen das Mysteriöse, Heilige, Göttliche.
— Die Frevel des Verstandes, Argator Visatus
Rückkehr ...Und so wurde der neunte Tag des neunten Monats dieses Jahres zu einem Tag des Schicksals. Khaiha’Sil, der Wachende Gott selbst, sandte uns drei Zeichen. Eine Warnung und zwei Waffen. Doch nur die wenigsten erkannten die Zusammenhänge dieses Abends. Ich war einer davon.
— Meister Retorku, Archive des Tempels, Mera‘nith
Der Paartanz Bei einem Paartanz vermag sich das Schicksal auszutoben wie sonst nur auf dem Schlachtfeld. Hier ist einfach alles möglich und nur selten geschieht das, was man erwartet hätte.
— Meisterin Flammenblick, Ehemalige Erzzauberin von Tertu‘vil
Der Tag danach Ich betrachte dieses Wissen als Geschenk unseres Gottes Khaiha‘Sil an unser Volk, auf dass es, wenn er die Zeit für gekommen sieht, wieder seine wahre Größe erlangen möge. Niemals werde ich dieses Wissen um meiner selbst willen nutzen. Sogar wenn das meinen Tod bedeuten sollte.
— Teil des Schwurs der Erben
Unterhaltungen Zu jedem Gespräch gibt es den besten Ort und die rechte Zeit, zu jedem Gegenüber den richtigen Ton.
— Beobachtungen der Demokratie, M. Cerasius, ehemaliger Senatsschreiber
Der Herr der Ketten Gebunden im Fleische, gebunden im Geiste.
Gebunden durch Ketten, gebunden durch Macht.
Gebunden zum Dienen,
mit steinernen Knochen und flammendem Eise!
— Gebetsgesang der Kultisten der Ketten
Gefunden und Verloren Traut keiner schönen Frau, die Ihr nicht selbst beschworen habt.
— „Weisheiten“ von Hallus dem Mannhaften, selbsternannter erster göttlicher Vermittler von Kristallstadt

Unveröffentlichtes Tagebuch, Skihron Kiltza

Im Leib des Feindes Ich habe mich oft gefragt: Kann die bloße Abstammung – das Blut, wie weniger gescheite Geister sagen würden – über die grundlegende Gesinnung eines Wesens entscheiden? Oder wäre es wohl möglich, den Spross eines Dämons ganz im Verständnis des Lichts zu erziehen? Es schmerzt mich, zu akzeptieren, dass mir in diesem Leben wohl kein solcher Versuch vergönnt sein wird.

Weisheiten aus den Menschenreichen

Feindbilder Sei vorsichtig damit, einen Menschen gut oder böse zu nennen. Ob Angreifer oder Verteidiger, oft haben beide Seiten Gründe für ihr Handeln. Und nicht selten sind die Guten der einen Seite die Bösen der anderen. Das mag sogar für andere Völker gelten.
Der Verräter Verrat ist stets nur eine Frage des Standpunktes. In erster Linie ist ein jeder sich selbst treu.

Über die Völker dieser Welt, Sutil H’Lis

Däji'tai Was viele gerne vergessen: Der Glaube an einen Gott oder die Abstammung von einem Volk macht uns weder gut noch böse. In jedem Wesen dieser Welt lauern dunkle Triebe und Gelüste. Entscheidend ist nur, ob wir ihnen nachgeben. Und auch die Diener der Neash’tai können träumen und lieben.
Abendessen Es ist die Erinnerung, dieser verzerrte Spiegel der Vergangenheit, die unsere Seele verfolgt und unser Wesen formt. Drum willst du einen Andren kennen und verstehen, frage nicht nach seinen Wünschen oder Plänen, sondern betrachte seine Taten und Entscheidungen. Doch urteile niemals zu streng und unbarmherzig. Denn der erhabenste Aspekt der sterblichen Schöpfung ist die Veränderung.
Freunde unter Feinden Nur wenig vermag die Gräben und Schluchten aus Vorurteil, Abneigung und Hass zu überwinden wie die geteilte Furcht vor einer übermächtigen Bedrohung. Allein der gemeinsamer Feind formt Rivalen zu Brü-dern, Gegner zu Freunden und Kontrahenten zu Verbündeten.
Sehnsüchte Ein jeder Geist hegt Wünsche und Träume. Sie sind es, die unser Leben leiten, unserem Streben ein Ziel geben und unsere Seele hinaustragen ins Reich der Möglichkeiten. Manch Wunsch mag verrückt erscheinen, doch werden die meisten Wunder aus Träumen geboren.
Noch viel zu lernen Die Kunst, einen Gegner im Kampf der Worte zu besiegen, ist nicht weniger bewundernswert als die Beherrschung der Klinge und oft der größere Sieg. Denn eine Klinge vermag nur zu teilen. Worte können ebenso verbindend wie verletzend wirken.