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Neu: "Teil 3 - Boten des Sturms [1/3]"

Wie versprochen, heute (erneut) eine unbekannte Perspektive mit einer ganz neuen Wendung für die Geschichte. Wie gesagt, wäre ja langweilig sonst ;)

Das Kapitel ist insgesamt etwas länger und ich denke, ich werde es in 3 Teile teilen. 2 gingen vermutlich auch, aber ich muss erstmal schauen, wie ich mit der Reserve hinkomme. Es sind schon wieder mehr als 10% weg ^^

Trotzdem erstmal viel Spaß!



Gedanken zum Kapitel:

Na, erinnert sich noch jemand an den Namen "Reckdis" von den Khainlern aus der alten Fassung? Da ist er wieder. Mit überarbeitetem Namen, neuem Hintergrund und komplett neuer Geschichte. Statt irgendwo auf dem (Binnen)Meer starten wir dieses Mal an einer wesentlich interessanten Stelle. Dazu noch in einer Region, die von der Geschichte an sich bisher überhaupt noch nicht abgedeckt wurde, nämlich dem zentralen Osten von Dazarogh (zentral im Sinne der Nord-Süd-Position). Hier liegt der Südkanal zwischen den Aschelanden und dem Festland, bewacht von der Festung Ostkap. Ich empfehle an der Stelle einen Blick auf die Karte im Glossar Der Name Ostkap steht nicht dran, aber die Festung selbst ist eingetragen.

Dies war übrigens das "entscheidende" Kapitel, das etwas auf sich warten ließ. Da die Keranii in Teil 3 eine zentrale Rolle spielen sollen, musste das hier unbedingt fertig sein, bevor ich bei anderen Handlungssträngen weitermachen konnte. Vor allem auch, damit der Hintergrund auch stimmig wird und ich nicht manche Dinge doppelt beschreibe.

Tatsächlich erfährt man hier über die Keranii selbst noch recht wenig. Rikardis Aktivitäten und Pläne bleiben vielleicht insgesamt noch recht vage, deutlicher wird das Ganze dann aus dem größeren Blickwinkel im Rest des Kapitels. Sehr gut dürfte hier aber seine persönliche Motivation rüberkommen genau wie seine Skrupellosigkeit, die auch unter anderen Keranii nicht immer auf Zustimmung stößt. Die Frage, welche Opfer für den Erfolg der Rebellion akzeptabel sind, wird noch immer wieder eine Rolle spielen. Ich finde, dadurch wirken die Keranii auch mehr wie ein loser Zusammenschluss von Unzufriedenen und Weltverbesserern unterschiedlichster Art und weniger wie eine eingeschworene Truppe. Letzteres wäre Quatsch, nachdem sie so lange im Verborgenen geblieben sind. Außerdem sind es nach wie vor Drelai und der Zusammenhalt innerhalb eines Volkes ist bei Fantasy, wo es ja tatsächlich verschiedene Völker gibt, in meinen Augen deutlich größer. Vor allem bei den Drelai.

Trotzdem halte ich die Existenz der Keranii für extrem wichtig. Gerade mit Blick auf die schwindende Stärke des Schattenkönigspaares und die recht strengen Regeln der Orden ergibt es Sinn, dass es dort Leute gibt, die sich dagegen erheben oder wenigstens dem entziehen wollen. Zum Thema der Exilflotte, die dort vom Ozean kommt, folgt im nächsten Abschnitt nochmal mehr. Ich bin mit dem Konzept der Keranii und auch ihrer facettenreichen Motivation inzwischen ziemlich zufrieden. Sie stellen auf jeden Fall eine ernstzunehmende Bedrohung dar, ohne gleich übermäßig mächtig zu erscheinen. Ich denke, gerade das Wissen um die Unterlegenheit kommt auch hier gut rüber.

Nächste Woche dann nochmal eine andere Perspektive auf das Ganze. Gerade unter Betrachtung der oben genannten Punkte wäre es ja langweilig, wenn wir nur einen Keranii-Charakter hätten. ;)