Neuigkeiten

Neu: "Zwischenspiel 2 - Die Spinnenkönigin [1/2]"

Heute nun beginnt das Finale des einen Handlungsstrangs dieses Zwischenspiels. Der Titel "Die Spinnenkönigin" dürfte ja schonmal darauf hindeuten. Das Ganze wäre theoretisch lang genug, um es in drei Teile zu teilen, ich werde aber nur zwei draus machen. Eine Spaltung im hinteren Teil würde die eigentliche Szene ruinieren. Also heute das erste Drittel mit normaler Länge (6,5 Seiten), nächste Woche dann ein etwas längerer Abschnitt.

Erstmal viel Spaß!



Gedanken zum Kapitel:

Achja, Darmal kann einem schon leidtun. Da schleppt man sich über Kilometer durch die Nacht, nur um dann von einem Chenu'seth eins auf den Kopf zu bekommen ^^

Aber von vorne. Der Karlim-Teil hier sagt mal ausnahmsweise gar nichts über Darmal aus, dafür umso mehr über Tenemet und die Stimmen. Man bekommt einen Eindruck ihrer Macht und weshalb sie so gefürchtet sind (zumindest dort, wo man sie kennt). Ebenso wird hier beschrieben, wie es zum Fall des Ekyasai-Reiches kam (was vorher schonmal angedeutet wurde). Aus meiner Sicht der interessanteste Karlim-Teil.

Und dann eben Darmal, der, wie er richtig bemerkt, von obskuren magischen Phänomenen heimgesucht wird. Wie auch schon zuvor versteht die Meisterin der Fäden (man darf wohl annehmen, dass selbige da ihre Finger im Spiel hat) es wunderbar, ihn in die Ecke zu drängen und an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Neben der Tatsache, dass hier nach und nach seine Leute aussortiert werden, ohne dass er etwas dagegen tun kann, spielt gerade dieses emotionale Aufstacheln eine zentrale Rolle. Wenn man mal zurückblicht, ging es nicht umbedingt darum, die Drelai anzugreifen und auszuschalten, sondern eher darum insbesondere Darmal emotional zu belasten. Sie hat ihn Demut und Angst gelehrt, Lust und Rausch und die ganze Zeit immer wieder Hilflosigkeit und Verzweiflung. Und zum Ende eben auch Wut und Entschlossenheit. Ich denke, wenn man Darmal hier mit Darmal nach dem Kampf gegen die Ekyasai vergleicht, merkt man schon, wie die Maske des Hochgeborenen mehr und mehr abgefallen ist und sein inneres Wesen freigelegt wurde.

Der Trick mit der Karlim-Illusion war natürlich auch nochmal ziemlich fies. Vor allem, weil er sich selbst gegenüber eingestehen muss, dass er Dinge getan hat, die er ihr gegenüber niemals aussprechen könnte. Das dürfte auf jeden Fall ein ziemlicher Schlag sein. Und es ist eine Andeutung darauf, weshalb sie dann später eben nicht mehr zusammen sind.
Ansonsten ist der Rest des Teils ja eher ereignislos und der Großteil spielt in Darmals Kopf. Hier zeigen sich zum ersten Mal die Entschlossenheit und der Durchhaltewillen, die er ja auch später an den Tag legt (also insbesondere im Kampf). Man kann auf jeden Fall auch schonmal eine gewisse Korrumption erkennen, wenn auch natürlich noch nicht so umfassend, wie später. Aber das Kapitel ist ja auch noch nicht vorbei.

Nächste Woche dann also der Hauptteil.