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Neu: "Teil 2 - Feuer in der Nacht [1/2]"

Anders als zu erwarten, gibt es heute das Kapitel "Feuer in der Nacht", das abermals von Faris/Atia sowie Pythefre handelt. Wir machen also direkt dort weiter, wo wir letzte Woche aufgehört haben, wenn auch jeweils 3-4 Stunden später. Der Grund dafür ist, dass ich momentan ohnehin mit der finalen Reihenfolge hadere und am Ende eh einiges nochmal umschieben muss, daher ist das jetzt recht egal. Auf der anderen Seite muss ich aber dieses und ein weiteres Kapitel durchbringen, bevor wir mit Yetail weitermachen können. Aus dramaturgisch-chronologischen Gründen. Werdet ihr schon sehen.

Alternativ hätte ich auch Mira und Nyram bringen können, aber ich denke, ihr seid ebenso auf den Inhalt dieses Kapitels gespannt, wie ich auf die Kommentare dazu ^^ Der wirklich interessante Teil zu den Chenu'seth folgt allerdings erst nächte Woche.

So, dann genug der Vorrede, viel Spaß!



Gedanken zum Kapitel:

Dieser Blog bezieht sich auf die erste Hälfte bis Seite 58 3. Absatz ("Zeit, dieser Welt eine Kostprobe wahrer Macht zu geben")

Da lüften sich die Schleier ein wenig. Zumindest, was Atia betrifft. Auch wenn sie ihm natürlich noch lange nicht alles gesagt hat.
Mir ist bewusst, dass diese direkte Enthüllung hier vielleicht nicht ganz so aufregend ist, als wenn sie tatsächlich eine heimliche Verräterin gewesen wäre. Was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass es immer nur Verräter für die Bösen gibt, nie für die Guten. Was aber wiederum der Grund dafür ist, dass ich genau das bewusst mal anders machen wollte. Also die gute Atia hier hat so einige dunkle Geheimnisse, wollte das aber nie und hat sich tief in ihrem Innern eben doch für die Drelai entschieden. Und warum auch nicht? An sich geht es ihr ja gut in ihrem Volk, sie hat Freunde gehabt, eine gute Kindheit, ist verliebt ... was interessiert sie die Machtgier ihres Vaters?

Natürlich wird das alles trotzdem nicht so einfach, keine Sorge. Noch herrscht Heile-Welt-Stimmung, auch wenn sich der Himmel vielleicht etwas getrübt hat. Aber wie gesagt, noch hat sie ihm nicht alle Geheimnisse offenbart. Und wer weiß, ob sie selbst alle Geheimnisse kennt?

Pythefres Auftritt bricht hier mittendrin ab, da ich nicht direkt nach Faris/Atia trennen wollte. Das wäre zu wenig geworden. Also der Anfang der Pythefre-Szene und nächste Woche der Rest.
Aus Pythefres Sicht zu schreiben ist mir verdammt schwergefallen. Wenn man aus Sicht eines Charakters schreibt, verliert er eben doch schnell viel von seinem geheimnisvollen, mysteriösen Auftreten, denn plötzlich merkt man, dass sie eben doch erstmal ganz normal denkt und erzählt. Ich habe hier versucht, möglichst viel unklar zu lassen, was ihre Ambitionen, Pläne und so weiter angeht und alles nur mit Andeutungen zu umreißen. Man merkt hier schon, denke ich, dass sie sich nicht so ganz zu den Neash'tai zugehörig fühlt, sondern irgendwie außerhalb oder vielleicht auch oberhalb steht. Sie hilft ihnen und denkt manchmal auch in der "wir/uns" Form, aber eigentlich scheint sie viel weiter zu denken als nur bis dahin, wie sie den dunklen Göttern gefallen kann. Aber wenn man so alt und mächtig ist wie sie ...

Sie gebietet auch über Fähigkeiten, wie sonst niemand. Die Sache mit den Geistern war recht spontan, gefällt mir aber recht gut. Die Drelai schaffen ja immer nur sichtbare Geister, die zumindest ein wenig körperlich sind. Pythefres Geister sind einfach wesentlich cooler, weil richtig immateriell. Auch die Art der Wissensübermittlung gefällt mir. Zuerst hatte ich überlegt, ob sie doch seherische Kräfte hat oder wenigstens eine Weitseherin ist, aber das erschien mir dann irgendwie doof. Dann hätte vieles anders verlaufen müssen in Teil 1, weil die Drelai viel, viel größere Probleme gehabt hätten, die Neash'tai zu täuschen. Gerade, was den Hinterhalt im Wald angeht und so. So halt diese Einschränkung, dass sie im Grunde alles mögliche sehen kann, aber eben wissen muss, wonach sie sucht. Und dass die Geister da eben bestenfalls eine schlechte Alternative sind.
Immerhin kennt sie Ularsa Schicksalsweg, die letzte Seherin der Drelai. Das dürfte schonmal einiges darüber aussagen, wie alt sie ist und wo sie eigentlich herkommt. Und hoffentlich die Türen für mehr Spekulationen öffnen

Nun, dann nächste Woche die Beschwörung der Chenu'Seth. Das Zitat dürfte schonmal eine gute Einstimmung geben